Wasserburg am Inn, ein Familienbetrieb, Blech und Baustellenalltag: So beginnt die Geschichte von Michelangelo Liebl nicht in einer Agenturpräsentation, sondern im Handwerk. Sein späterer Partner Alexander Frank kennt Großbaustellen und kleinere Betriebe aus dem Trockenbau. Was beide eint, ist die Erfahrung, dass Personal im Handwerk kein Nebenthema ist. Fehlt der richtige Mann, hängt der Auftrag.
Heute führen die beiden die Liebl & Frank GmbH in München und das System mitarbeiter.io. Die Idee dahinter klingt einfach und ist im Alltag hart: Fachkräftegewinnung soll planbarer werden, mit zentraler Jobplattform, Vorauswahl und weniger Chaos auf dem Schreibtisch des Chefs.
Zwei Wege ins selbe Problem
Michelangelo Liebl ist gelernter Spengler. In der Unternehmenserzählung steckt die Erkenntnis aus dem Familien- und Handwerksumfeld: Betriebe hängen oft an einzelnen Köpfen und unklaren Abläufen. Wenn Prozesse fehlen, wird jeder Ausfall zur Krise. Aus frühen Empfehlungskunden wurden laut Anbieterangabe über 300 erfolgreiche Projekte. Die Linie blieb pragmatisch: weniger Zufall, mehr System.
Alexander Frank brachte die Baustellenperspektive mit. Ausbildung im Trockenbau, Erfahrung in großen Strukturen und in kleinen Teams, Personalausfälle, schwache Führung, fehlende Ansprechpartner. Seine Schlussfolgerung: Mitarbeitergewinnung endet nicht bei der Bewerbung. Sie braucht Auswahl, klare Verantwortung und einen Alltag, der neue Leute hält.
Zusammen ergibt das keine klassische Marketing-Biografie. Es ergibt eine Produktlogik: Wer Handwerk kennt, baut kein reines Anzeigen-Produkt. Er baut einen Weg, der den Betrieb entlastet.
Was mitarbeiter.io aus dieser Geschichte macht
mitarbeiter.io ist das zentrale System von Liebl & Frank. Jobplattform und Kandidatenwege laufen dort zusammen, ergänzt um weitere Kanäle. Der Kunde kauft laut Positionierung keinen reinen Softwarezugang. Er kauft einen zusätzlichen Fachkräfteweg neben Empfehlung, Ausbildung und Zeitarbeit, plus Struktur:
- Stelle und Region ehrlich aufnehmen
- Betrieb aus Bewerbersicht lesbar machen
- passende Kandidaten ansprechen
- vor dem Chef-Gespräch vorqualifizieren
- Entscheidungen und Nachbesetzung im gleichen System halten
Der Anspruch der Gründer: Der Geschäftsführer soll nicht zum Vollzeit-Recruiter werden. Er soll wieder führen können.
Was öffentlich sichtbar ist
Als Anbieterangaben nennt mitarbeiter.io unter anderem über 300 Partnerunternehmen, 830+ eingestellte Fachkräfte und mehr als sechs Jahre Erfahrung. Auf der Referenzseite stehen namentliche Fälle mit Zeitraum, zum Beispiel zwei Fachkräfte in drei Monaten bei Becker Elektrotechnik, sieben in fünf Monaten bei Märkl Bau oder eine Besetzung innerhalb von wenigen Wochen in einzelnen Gewerken.
Das sind veröffentlichte Anbieter-Referenzen, keine unabhängigen Labortests. Für eine Gründer-Story zählen sie trotzdem: Erfolg wird in Besetzung und Teamverstärkung erzählt, nicht nur in Klicks.
Die Haltung: klar positiv, aber ohne Alleskönner-Pose
Liebl & Frank formulieren im Playbook Grenzen, die Vertrauen schaffen. mitarbeiter.io ist keine reine Social-Media-Agentur, kein Lebenslaufhändler und kein Versprechen auf den Mitarbeiter fürs Leben. Partnerschaft heißt Pflicht auf beiden Seiten: Der Anbieter steuert und filtert. Der Betrieb muss ehrlich informieren, zügig reagieren und onboarden.
Das System richtet sich an Bau, Handwerk und technische Industrie. Klinik, Gastro oder reines Office sind der falsche Kontext. Wer wochenlang nicht zurückruft oder Stellen schönfärbt, wird auch mit guter Plattform scheitern.
Genau diese Mischung macht die Geschichte glaubwürdig: Handwerkswurzeln, zentrales System, messbare Ambition, und der Mut zu sagen, was man nicht verspricht.
Warum die Story für Betriebe relevant ist
Viele Inhaber kennen denselben Kreislauf. Empfehlung, Anzeige, Hoffnung, Enttäuschung. Parallel laufen Baustellen. Der Chef springt ein. Gute Leute sind beschäftigt und wechseln nur, wenn Alltag und Führung besser wirken als der aktuelle Betrieb.
Die Antwort von Michelangelo Liebl und Alexander Frank ist kein neuer Slogan. Es ist ein wiederholbarer Prozess unter mitarbeiter.io: Sichtbarkeit, Passung, Vorauswahl, Tempo. Laut Website kommen erste Anfragen oft innerhalb von zwei bis drei Wochen, je nach Rolle und Region auch später. Der sinnvolle Einstieg ist häufig eine Prüfung: Welche Fachkräfte in der Region sind erreichbar, und wie wirkt der Betrieb aus Bewerbersicht?
Fazit
Die Geschichte hinter Liebl & Frank ist eine Handwerksgeschichte mit System-Fortsetzung. Vom Spengler und Trockenbauer zum zentralen Recruiting-Ansatz für Bau und Industrie: mitarbeiter.io soll Betrieben helfen, Fachkräfte zu gewinnen, bevor Zufall und Personalengpass den Alltag bestimmen.
Wer hinter der Marke die Menschen sucht, findet zwei Gründer mit Baustellenbezug und eine klare Linie: planbar, ehrlich, ohne leere Lebensgarantien.

